Take It Outside Godboy.
 



Take It Outside Godboy. Don't fear the Reaper Baby take my hand... Don't fear the Reaper We'll be able to fly... Don't fear the Reaper Baby I'm your man...
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Völkerbrei.

Nach dem ich wieder die ersten Stunden des heutigen Tages damit verbrachte, einige Dokus zu sehen [gute wie Schlechte], komme ich jetzt zum Schreiben;
Gleich koche ich Chili-Sin-Carne und freue mich darauf.
Ich habe das Textdokument mit der Liste guter und schlechter Dokumentationen schon weit fortgeführt und ich muss sagen: Die circa hundertmillionen Zweiter-Weltkriegs-Dokus sind teilweise ziemlich geschichtsrevisionistisch.
Vor allem die eher unbekannten.
Lachen musste ich vor allem aber auch bei einer Dokumentation, in der es um "Satanismus" geht bzw. aufgezeigt wird, dass Kindesmissbrauch und das Schlachten von Tieren Teil des handelsüblichen Satanismus sind.
Ein 17 jähriges Mädchen aus Bayern oder so war dort zu sehen, und sie nuschelte in die Kamera dass sie sich für Okkultes interessiere und dann musste sie sich ausziehen! Und so weiter.

Auch von "Absurd" war in einer ähnlichen Doku die rede.
Ich werde an dieser Stelle nicht weiter auf diese "Band" eingehen, um nicht unnötig Werbung zu machen.
Aber bei Absurd kommt mir immer wieder die Galle hoch.
Der Alptraum aus Thüringen.

Stichwort: Burzum.
In letzter Zeit schreit irgendwie alles nach Blut und Boden Ideologie.
Man will wieder stolz sein und so, okay. Aber zu sagen, die Varusschlacht sei ein Verdienst MEINER Ahnen ist lächerlich, ist es doch 2000 Jahre her.
Lange Haare, Runen und Met. Pagan vom Feinsten, eine Priese Odin und ein wenig Nationalismus und schon entsteht ein Brei, der bitter nach völkischem Chauvinismus schmeckt.
"ES IST WOLFSZEIT!"
Leeecker.
Da bleib ich lieber bei meinem Chili.
4.9.09 12:27


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Die Welt der Bäume

Ich hatte heute Nacht unter einer geringen Menge an Alkoholeinfluss einen abstrakten, aber schönen Traum.

Der Nebel zog über das Meer und die rauschenden Wellen, die weiß schäumend an die Klippen schlugen gen Wald hinauf.
Vereinzelt grasten Rehe und blickten auf, verschwanden, kamen zurück und trieben dieses liebliche Spiel einige Zeit.
Das vom Tau und Nebel nasse Unterholz roch süßlich, herb, erfrischend, göttlich.
Eine Frau in weißem Kleid erklomm die Lichtung. Sie hatte die Augen geschlossen. Einige Zeiten blieb sie auf dem höchsten Felsen der Lichtung stehen, bereit ihre Aufgabe zu erfüllen. Die schwarzen, großen Tannen um sie herum baten Schutz und standen voll ehrfurcht  da.
Der Nebel wurde fester und einige Gewitterwolken zogen auf.
Ein leises Trommeln war zu vernehmen, als es anfing zu regnen. Die Tropfen auf den unzähligen Ästen und Stämmen.
Große, schwere Tropfen, die vom Himmel hinab fielen.
Dann öffnete die Frau auf der Lichtung plötzlich ihre Augen und ein weißes Licht stoß hinaus, sie schrie so laut wie eine Banshee und zeigte mit dem Finger und ausgestrecktem Arm Richtung Zivilisation.
Der Wind drehte, wehte in gezeigte Richtung und ihre Haare wehten mit ihm. Viele Blätter, Äste und Gehölz flog herum.
Die Tiere versteckten sich und wussten, dass eine andere Zeit anbrechen würde. So lange haben sie darauf gewartet.
Dann entwurzelten sich die endlosen, schweren, großen Tannen und liefen stumm und groß auf die Städte dieser Welt zu, um sie zu vernichten.
Kleinere Pflanzen liefen mit, größere, andere Bäume, Steine rollten in die Richtung und das Meer tobte!
Der nasse Regen auf meiner Haut, die Geräusche der Natur und die Bewegung ließen mich zu Boden fallen vor Glückseligkeit.
Ich öffnete die Augen und über mich hinweg stiegen sie, die schwarzen Tannen.
Die Luft war klar und rein.
Ich war zu Hause.


3.9.09 14:43


Kuriose Träume²

Einen interessanten Traum hatte ich vor kurzem, wenn auch etwas irritierend und verrückt.
Im wesentlichen ging es dort um einen Protagonisten [in dem Falle ich selbst] und einen Antagonisten [in dem Falle ein Mann mittleren Alters der eine Matratze auf den Rücken geschnallt hatte und gegen meine Hauswand urinierte].

Aber jetzt mehr dazu:
In diesem Traum wurde ich wach. Jede Nacht. Undzwar immer um 3 Uhr. Ich hörte komische Geräusche und machte mir schon Sorgen.
Ich habe dann eine Nacht gewartet, und die Geräusche kamen erneut.
Dann wartete ich noch eine Nacht ab, um zu prüfen ob sie immer um 3 Uhr kämen würden. Und das taten sie.
Also habe ich mich eines Nachts mit einem Steakmesser bewaffnet [ich weiß, das ist das zweite Mal, dass ich davon Träume...]
und habe mich schwarz angezogen. Dazu weiße Kontaktlinsen in die Augen. Gruseliger Effekt.
Ich ging also in diesem Rausch hinaus und wartete. Um Punkt 3 Uhr kam dann ein Mann mit Glatze vorbei. Er hatte die Augen zu und war im Schlafanzug. Er hatte eine Matratze auf den Rücken geschnallt!
Dann, nach einiger Zeit, drehte er sich um und urinierte gegen die Wand. Ja, er pisste die Wand an.
Das schien mich sehr erzürnt zu haben, also ging ich zu ihm und schrie ihn an: "Verzieh dich!" und um meinen Worten den nötigen Nachdruck zu verleihen, stach ich ihm mit meinem Messer in tief in den Arm.
Er verschwand und kam nie zurück.

Ende.
2.9.09 17:33


Point of View | Samsas Traum: Soundtrack zur Querfront [?]

Montag, 5. Januar 2009

Alexander Kaschte über Anarchie, Taliban und Veganismus.

"Anarchie funktioniert genauso wenig wie alle anderen Staatsformen, die sich Menschen mit dem Kopf ausgedacht haben. Das friedliche Zusammenleben zu vieler Individuen ist eine nicht realisierbare Utopie; zu viele Köche verderben den Brei." - Alexander Kaschte, Sänger der Gruppe Samsas Traum.

So so steht es bei Wikiquote im Eintrag zu Anarchie - an erster Stelle. Wie Mensch diesen ausnehmend intelligenten (Anarchie eine Staatsform?) und eloquenten (Kreativer Gebrauch von volkstümlichen Bauernweisheiten!) Satz als zitierwürdig ansehen kann, ist mir ein Rätsel. Ferner, wie man Kaschte überhaupt guten Gewissens zitieren kann. Denn was sonst noch so passiert, wenn sich selbstdarstellungswütige Sänger von mittelmäßigen Grufti-Kapellen zu politischen Statements hinreißen lassen, kann man bestends auf Youtube nachvollziehen. Neben gleichstellungen von "Fleischfressern" mit Holocaustleugnern [!] findet sich dort auch dieses Video. Im Grunde wäre hierzu nichts mehr zu sagen. Ein Blick auf die Kommentare zeigt, dass sich auch genau die Personen davon angesprochen fühlen, von denen man es erwarten würde. So heißt es etwa: "Imperialismus verrecke, Kapitalismus verrecke. Nationalismus erwache". Völkischer "antikapitalismus" at its best. Samsas Traum - der Soundtrack zur Querfront.

Quelle: http://pixelutopia.blogspot.com/2009/01/alexander-kaschte-ber-anarchie-taliban.html



Ich finde diesen Text interessant, auch wenn er sich polemisch auf einzelne Dinge bezieht, für die A.K. schon vor längerer Zeit Reuhe gezeigt hat, z.B. das Stück: "Es war einmal..." [welches wirklich der absolute Oberschund ist keinerlei Beachtung mehr haben sollte].

Aber "Der Soundtrack zur Querfront" finde ich dann doch etwas überspitzt. Komischerweise bin ich mir sicher, dass es hier einige Samsas Traum HörerInnen gibt, demnach veröffentliche ich das einfach mal hier.
2.9.09 14:10


2. September und noch immer 15 °C | My name is Crowly, I am holy.

Ich bin gerade wach geworden, von einem Überschall-Knall.
Danke. Das ist sehr angenehm.
Wie im Krieg.
Ich hab mich gestern auf Grund einiger Tiefschläge schon gegen 22 Uhr in's Bett geprügelt und bin zwischendurch unter seltsamen Kurzträumen aufgewacht, ziemlich oft sogar. Es war schrecklich.

Heute ist der 2. September, und vor 70 Jahren war das Drama schon einen Tag am wüten.
Kaum vorzustellen, dass all diese grausamen Verbrechen und Taten erst 65 - 70 Jahre her sind.
Viele, viele Opfer. Viele Täter.
Die "SPIEGEL" CD mit den Nürnberger Prozessen habe ich hier liegen.
Ich kenne das Ende bereits.
Vor 70 Jahren war es allerdings etwas anders.

Blitzkrieg in den Reichstag verlegen!


I'll Meet You in Poland, Baby

 

Ich gucke gerade eine Dokumentation über Charles Manson.
Eine etwas seltsame, kuriose Geschichte.
Immer die alte Leier, man.

Wird Zeit für was Neues.
All you need is love.

schöne Beeeine
viele Drooogen
Sonne und Wüüüste
FILM FILM FILM


2.9.09 09:04


The Need Maschine.

Wo wir gerade bei Kunst sind:





Foetus mit dem Album "Flow".
Es ist eins meiner absoluten Lieblingsalben. Die Songs sind so wunderbar grotesk und genial. Ich beneide ihn für seine Kunst.

Tipps:

Mandelay [!]
The Need Maschine
Someone who cares.


Ich kann dieses Album von J.G. Thirwell aka Foetus nur empfehlen.
Man kann coole Drug-Partys dazu feiern.

Es ist echt wie ein schöner Autounfall, um es mal so auszudrücken.



Ich hab hier irgendwie schon hundert Einträge geschrieben, wie gut, dass ich mich vor niemanden dafür rechtfertigen muss.
Außer vor mir selbst. Und ich sage: "Feck off."

Eine Schlange in der Wüste ist noch lange kein Anzeichen für gutes Wetter.
1.9.09 18:38


"Eine scheinheilige Sau aus der herrschenden Klasse - Das ist einfach die Selbsterkenntnis."

Ich möchte euch hier eines meiner absoluten Lieblingsbilder des Impressionismus vorstellen:




Es ist so wundervoll, dass ich es auf keinen Fall verbergen möchte.

Künstler ist Gustave Caillebotte. Natürlich ein echter Franzose.
Er hat viele tolle Bilder und ist definitiv einer meiner Lieblinge.


Es erinnert mich ein wenig an die Studentenunruhen in den späten 60ern und 70er Jahren.
Frankreich, Paris.
Eine Zeit, in der man KUNST noch groß geschrieben hat. Heutzutage jedoch, und das ist leider ein Fakt, interessiert sich kaum noch wer für Kunst.

Schade, dass Kunst etwas für die "Oberschicht" geworden ist.

1.9.09 17:04


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